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aut.ch
atelier urs tischhauser
dipl. architekt fh/stv
oberdorfgasse 1
8708 männedorf
zürich - switzerland
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fax: + 41 44 920 25 44

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Drei EFH Rundihalde 1, 3, 5 in
Uetikon am See |
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"Rundihalde", die Perlen nah am
Walde 
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Noch steht das nahezu dreieckig
zugeschnittene Baugrundstück mit einer Fläche von gut 1700m2 als unberührtes
Weideland da.
Darauf kommen mit einer Bauzeit von rund 14 Monaten die drei individuellen und exklusiven Minergie® - Häuser zu stehen,
welche die Werubau AG aus Meilen als Totalunternehmer erstellen wird.
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23. August
2005: Der Geologe Dr. Alfred Gübeli aus Jona untersucht den Baugrund. Sein
Befund haut erstmals alle an der Planung Beteiligten um. Wir werden nach seinen Auswertungen und
Vorliegen des Ingenieursprojekt des Büro Marti + Dietschweiler AG in Männedorf für die drei Häuser zuerst einmal
über 1300m
(!) Pfähle
rammen müssen. Und, dies an der durch ihre harten Nagelfluhfelsen bekannten Südflanke des Pfannenstils.
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25. April
2006: Nachdem nun die Planungs- und Vorbereitungsphase weitgehend abgeschlossen ist, geht es richtig
los! Mit dem offiziellen Spatenstich durch die drei Bauherrschaften wird der
Beginn der Bauzeit mit einer kleinen Zeremonie gefeiert. |
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28. April
2006: Auf dem umzäunten Areal sind die Baumaschinen der JMS Schmerikon
aufgefahren und mit dem
Aushub und der Baugrubensicherung beschäftigt. Bis in fünf Wochen wird hier ein
grosses Loch entstehen, in das die drei Häuser zu stehen kommen.
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05. Mai 2006:
Ein grosser Teil des Aushubmaterials ist nun bereits ausgehoben und abgeführt. Das sichtbare
graue Band ist die erste Etappe der Baugrubenumschliessung, welche im oberen
Bereich von acht Ankern mit je 65t Zugkraft - also insgesamt 520 Tonnen - zurückgehalten wird.
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02. Juni 2006:
Unser Innenarchitekt Peppino Pagano und unsere Hochbauzeichnerin (Lernende in 3.
Jahr) Emilija
Eric freuen sich über den Baufortschritt und das schöne trockene Wetter.
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Modernste
5-Achsmuldenkipper, welche beladen 40t (+3% Toleranz) schwer sind, führen das Material ab. Das siltig-sandige Aushubmaterial, welches
wegen des schlechten Setzungsverhalten nicht als Hinterfüllmaterial brauchbar
ist, wird nach Gommiswald SG in die Deponie der JMS gefahren.
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06. Juni 2006:
DIe Baugrube wird heute fertig ausgehoben. Nach 7 Wochen macht nun die JMS dem
Unternehmer Platz, welcher die Pfähle in den Boden rammen wird. Auf der linken
Seite sind die Köpfe der gespannten Anker ersichtlich, welche ein Abrutschen der
Kantonsstrasse verunmöglichen. |
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13. Juni 2006:
Seit gestern rammt die Firma Greuter Grundbau aus Hochfelden die Verbundpfähle
bis auf die rechte Seitenmoräne des Linthgletschers, auf eine Tiefe von
durchschnittlich gut 10m. Am Schreitbagger ist der Rammbär mit einem Gewicht von
800kg montiert. Drei Wochen dürften diese Arbeiten dauern, bei welcher alle
rundherum über deren Ende froh sind, da es dann zumal in der Rundihalde wieder
Etwas ruhiger werden dürfte.
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Die Spitze eines
Rammpfahles. Bis zur Fussplatte wird der HEA-Träger in den Boden gerammt. Der
beim Rammen durch die Fussplatte und den aufgesetzten "Kragen" entstehenden
Hohlraum wird mit Flüssigbeton gefüllt. Jedes der drei Häuser steht auf ungefähr
vierzig solchen Verbundrammpfählen. Damit stehen die je gut 500 Tonnen schweren Gebäude
sicher fundiert, auf dem was vor gut 100'000 Jahren der "Linthgletscher" bei
seinem Rückzug am heutigen Zürichseeufer zurückgelassen hat. |
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23. Juni 2006:
Die Erdsondenabtiefungen für die Wärmepumpenheizungen werden gebohrt. Alle paar
Minuten wird das Bohrgestänge wieder mit einem im Vordergrund sichtbaren
Rohrstück von 2m ergänzt. Nach dem Bau
fördern pro Haus je zwei Sonden mit 2x40mm Durchmesser und 140 bis 170m Länge rund dreiviertel der notwendigen
Energie für das Beheizen und die Aufbereitung des Warmwassers aus der Erde. Mit
diesen Bohrungen von insgesamt nahezu einem Kilometer leisten die Wärmepumpen nicht nur
den gewünschten Beitrag an die
Umweltverträglichkeit und den Minergiestandard dieser Häuser, sondern schonen bei den Betriebskosten
auch
nachhaltig den Geldbeutel der Bewohner. Vor allem im heutigen Umfeld der stetig
steigenden Energiepreise ist dies ein nicht zu vernachlässigender Faktor.
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08. August 2006:
Als planerisch anspruchsvolle Übung erwies sich das Platzieren der Kanalisationsleitungen.
Überall stehen wie man auf dem Bild erkennen kann, in engem Raster die
Verbundrammpfähle im
Weg. Nachdem durchdacht alle Kanalisationsleitungen, welche unter das Haus zu
liegen kommen eingebaut und wieder mit Magerbeton zugedeckt sind, erstellt
der Baumeister, die Dietschweiler AG aus Uetikon, den Rohbau. Nachdem es zuerst
drei Monate nach unten gegangen ist, werden nun die
Häuser in den kommenden drei Monaten endlich auch für den Laien mit erkennbaren
Fortschritten Richtung Himmel wachsen. |
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21. August 2006.
Beim Haus I steht nun das Untergeschoss. Beim Haus II und III werden die
25cm starken Bodenplatten betoniert. Die eingesetzten Fahrmischer der Firma
Gebrüder Schneider AG Meilen müssen heute ein Dutzend Ladungen mit Beton anliefern,
bis die rund 400m2 Bodenplatten eingebracht sind. Gut zu sehen auf diesem Bild, dass die Häuser
auf rosafarbenen Wärmedämmplatten aus 180mm starkem extrudiertem Polystyrol stehen, welche
den Wärmeverlust gegen das Erdreich minimieren. |
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Das Untergeschoss
des Hauses I sieht beinahe wie der Bug eines Frachtschiffes aus, welches durch
die Weltmeere kreuzt. Die schwarze Farbe der mit Bitumen behandelten Aussenseite
der unterirdisch zu liegen kommenden Betonwände steht in hartem Kontrast zum
Weiss in dem die oberirdischen Mauerteile zum Schluss erstrahlen werden.
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04. Oktober 2006.
Beim Haus I stehen die Wände des Erdgeschosses. Die beiden anderen Häuser haben
zwischenzeitlich aufgeholt und sind nun beinahe gleich weit fortgeschritten, wie
das Haus I. Das sportliche Ziel ist, dass der Baumeister im November seine
Arbeiten abschliessen kann. Gut sichtbar die vielen Lüftungsrohre, welche in
sattem Rot zu den grauen Betonwänden kontrastieren.
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27. Oktober
2006. Dank phänomenalen Wetter im Oktober konnte der Zeitverlust durch den
verregneten August aufgeholt werden. Noch selten hat uns der Oktober so viel
Sonne und sommerliche Temperaturen beschert. Beim Haus III, welches nun am
weitesten ist, stehen alle Wände im OG. Nun fehlt noch das zuoberst liegende
Wohngeschoss mit der davor liegenden Terrasse. Am Sonntag in einer Woche können
die Bauherren die herrliche Aussicht vom Wohngeschoss aus geniessen. Wie
umfassend ist wohl die Seesicht? Dies ist die Frage, welche die Bauherren zur
Zeit sicher am aktuellsten beschäftigt. |
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16. November
2006: Arbeiten über dem Nebelmeer. Phänomenale Arbeitsbedingungen für das
Erstellen der letzen Decke auf Haus III. Leider hat man in der heutigen Hektik
der Arbeit aber kaum Zeit, solche Momente zu geniessen. Demgegenüber werden die
künftigen Bewohner dieses Naturschauspiel sicher einige Male erleben dürfen.
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18. Dezember
2006. Bald gehört das Jahr 2006 auch wieder der der Vergangenheit an. Die
Überbauung nimmt nach 8 Monaten Bauzeit langsam aber sicher Gestalt an. Der Turm
von Haus I, das künftige markante "Wahrzeichen des Rundihaldequartier" hat nun
seine Höhe ereicht. Im kommenden halben Jahr wird der Ausbau erfolgen.
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29. Januar
2007. Hat sich der weltberühmte Verpackungskünstler Christo nach Uetikon
verirrt? Nein, nein, lediglich hat die Gerüstbaufirma Zuber aus Tann-Rüti ihre
Gerüste um unsere Häuser mit Kunststofffolien verkleidet. Innerhalb dieses
Wetterschutzes können die Arbeiten ohne Rücksicht auf winterliches Wetter
ungestört fortgeführt werden. Interessant, was dann zum in wenigen Wochen beim
Auspacken Vorschein kommen wird. |
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13. April
2007. Der Westurm ist verputzt. Innen sind die Wände mit Grundputz versehen und
die Unterlagsböden eingebracht worden. Jetzt ist der Trocknungsprozess der
Häuser im Gange. Im zweieinhalb Monaten soll das Westhaus bezugsbereit sein.
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28. Juni
2007. Der Turm von Haus I ist innen verputzt und gestrichen. Der edle
Parkettboden wurde fachmännisch von der Firma Blaser AG Erlenbach gelegt
und der Kronleuchter der einen spielerischen Akzent setzt, wurde durch die
Bauherrschaft aufgehängt. |
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Die mit
einfachen, klaren Linien entworfene Küche mit schwarz gespritzten Fronten und
einer hygienischen Chromstahlabdeckung wurde von der Firma Pendt AG in Gossau ZH
gefertigt und montiert. |
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Auch im
Badbereich welcher an das Elternschlafzimmer angeschlossen ist, dominiert das
Thema "Black & White" mit portugiesischem Schiefer und Weissputz. Reduktion der
Formen auf das Notwendige strahlt Ruhe aus und ermöglicht zeitlose Eleganz.
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August 2007:
Alle Häuser sind bezogen. Die letzten Arbeiten an der Umgebung müssen noch
erfolgen. |
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