Bilder vom Bau

 

 

aut.ch

 

atelier urs tischhauser

dipl.  architekt fh/stv

oberdorfgasse   1

8708 männedorf

zürich  - switzerland

 

fon: + 41 44 920 20 12

fax: + 41 44 920 25 44

 

Home
Nach oben

 

EFH "Farb Seestrasse 82 in Stäfa

Unsere TAT  = Technisch Anspruchsvolles Traumhaus!

So schön ein Haus mit direktem Seeanstoss ist, so anspruchsvoll ist die Bauerei an den Gestaden unserer Seen. Schlecht tragfähiger Baugrund, ständiges Wasser und möglicherweise kontaminierte Böden stellen deutlich höhere Anforderungen an Planer und Ausführende und an die Finanzen des Bauwilligen. Es muss auch dem Bauherrn klar sein, dass die Kosten für eine Baugrube mit diesen Randbedingungen ein Mehrfaches eines normalen Aushubs betragen können. Trotzdem ist es für alle Beteiligten immer ein Höhepunkt, wenn ein solcher Bau erstellt werden darf. Denn auch sonst ist bei Bauten an diesen Lagen normalerweise nichts "Null -  Acht -  Fünfzehn".

27. Mai 2004: Die ersten 12m langen Spundwände der Firma Brunner Erben Zürich werden auf dem Sattelaufleger angeliefert.

27. Mai 2004: Mit einer eindrücklichen 40 Tonnen schweren Ramme werden die Spundwände senkrecht in den Boden getrieben. Danach wird der Aushub durch die Firma Gebrüder Schneider Meilen ausgeführt. Die Altlastenentsorgung hat fachgerecht nach den neuesten Erkenntnissen zu erfolgen und verursacht recht massive Kosten.

4. Juni 2004: Die Spundwände sind gerammt, das Grundwasserabsekungssystem Typ "Wellpoint" in Betrieb und die 20cm starke Magerbetonsohle als Rammplanum für die Pfähle, welche durch die Firma Kibag Bäch gerammt werden, ist eingebracht.

4. Oktober 2004: Der Baumeister hat gut zwei Drittel seiner Arbeit vollbracht. Das Erdgeschoss, welches die letztendlich 2.60m hohen Wohnräume beherbergt, steht im Rohbau.

12. Oktober 2004: Die Spundwände werden mit einem Pneukran gezogen und zur Weiterverwendung auf die nächste Baustelle transportiert.

7. Januar 2005: Das Dach wird durch die Firma Pizrog Schmerikon mit edlem spanischen Schiefer eingedeckt.

Von der Seeseite her ist der Rohbau gut erkennbar. Die Fenster sind alle eingesetzt. Damit kann im Innern nun geheizt und am Ausbau gearbeitet werden.

1. Februar 2005: Der Cheminéekörper im Wohnzimmer ist aufgemauert und wartet auf den nachfolgenden Gipser. Das Haus wirkt innen noch grau und düster.

28. Februar 2005: Die Unterlagsböden sind bereits eingebracht. Die Erdgasleitung ist angeschlossen. Der Ausbau hat in der Zwischenzeit begonnen. Ab nun kann das Haus mit seiner eigenen Heizung beheizt werden.

21. März 2005: Alle Weissputzarbeiten sind durch den Gipser erstellt worden. Jetzt kann der Endausbau beginnen.

12. April 2005: Das Gebäude ist oberirdisch durch die Firma Schlagenhauf Meilen vollständig mit 18cm starken Steinwolleplatten eingepackt worden. Teilweise ist bereits der mineralische Grundputz aufgetragen worden.

Das Wohnzimmer präsentiert sich nun zwei Monate nach der oberen Foto schon hell und freundlich, obwohl der abschliessende Farbanstrich auf  dem Weissputz von Wänden und Decken noch fehlt. Der trockene Unterlagsboden ist mit brasilianischem Schiefer belegt worden.  Die moderne Bulthaup Küche ist montiert. Bis zum Bezugstermin geht es nur noch knapp zwei Monate.

Die Wände in den Nasszellen wurden, wo es durch direkten Wasserkontakt notwendig ist, mit grossen mattweissen keramischen Platten gekachelt. Diese passen gut zu den mit braslianischen Schiefer belegten Böden, welche auch in allen drei Nasszellen durchgezogen wurden. Oben sehen wir die sich im Bau befindliche vierteilige Duschentasse aus Schiefer in der Gästedusche. 

29. April 2005: Das fertig gestrichene Gebäude wird ausgerüstet, damit der Gärtner mit der Umgebungsarbeit beginnen kann. Nur noch einen Monat trennt das Haus vom Abgabetermin.

26. Mai 2005: Das nahezu fertige Gebäude sonnt sich im Sonnenlicht des lauen Sommerabends. Die Umgebungsgestaltung und die letzten Fertigstellungsarbeiten im Hause sind im Gange.

Alle Materialien im Innenausbau ordnen sich der Architektur unter. Im Gästebad erwartet den Besucher eine Symphonie aus schwarzem Schiefer, weissem Gips, Glas und Chromstahl. Alle Sanitärarmaturen sind vom dänischen Hersteller Vola. "Less is more", wie der Altmeister der klassischen Moderne Ludwig Mies van der Rohe zu sagen pflegte.

Die edle Bulthaup-Küche wartet bereits fertig gereinigt auf Ihre künftigen Nutzer. Der geflammt und gebürstete Granit passt mit den anthrazitgrauen Fronten ausgezeichnet zum brasilianischen Schiefer, welcher im ganzen Wohnbereich gelegt wurde. 

Über die Kochtöpfe hinweg geniesst man eine unvergleichlich inspirierende Aussicht auf den nahegelegenen See. Wer muss hier in den Ferien noch verreisen?

Im Oktober 2005 präsentiert sich der Rasen bereits in saftigem Grün.

Hier kommt die Fanpost an. Schreib mal wieder ........

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an den Webmaster: urs-tischhauser@aut.ch 
Das Verwenden von Texten und/ oder Fotos dieser Homepage ist ohne ausdrückliche Bewilligung des Webmasters nicht erlaubt.
Missbräuche können geahndet werden. Copyright © 1999- 2008  Atelier Urs Tischhauser dipl. Architekt FH Männedorf.  Stand: 12. Mai 2008