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Das "Juckerhaus" im Zentrum von Männedorf wurde
anno 1815 vom ehemaligen Gemeindemetzger Andreas Ammann erstellt. Es gehörte seit 1970 der Schweizerischen Eidgenossenschaft und bis
Ende 2004 der Post. Es diente einige Jahre auch als Spenglerei und anfangs dieses Jahrhundert war das Restaurant Bahnhof darin
untergebracht. Nach etlichen düsteren Jahren in denen das stattliche Haus mit seinem aussergewöhnlichen Krüppel-walmmansardendach
in einem eigentlichen Dornröschenschlaf dahindämmerte, küsste es zum Glück die Generaldirektion der Post im Jahr 1996
wach und plante mit uns eine Gesamtsanierung. Genau zum richtigen Zeitpunkt für Männedorf, denn ansonsten wäre das "Juckerhaus"
dem Verfall überlassen worden, da durch die Privatisierung heute der Post die Mittel für solche Bauvorhaben fehlen. Zusammen mit der
kantonalen Denkmalpflege, welche einige Auflagen in die Planung einbrachte, wurde das Haus sorgfältig nach denkmalpflegerischen
Gesichtspunkten und heutigen Nutzungsanforderungen saniert. Wie die folgenden Bilder eindrücklich belegen, wäre es wirklich ein Verlust,
wenn das Haus nicht hätte renoviert werden können. |