| FINANZIERUNG - FRAGEN UM DAS
LIEBE GELD |
|
Wer sich für Wohneigentum interessiert, hat sich einer grossen Vielfalt
von verschiedenen Problemen auseinander zu setzen. Welche Wohnform
ist für mich die Richtige? Wie viele Zimmer und wie viel
Quadratmeter sollen es sein? Ist es das repräsentative freistehende
Einfamilienhaus, die Hälfte eines grosszügigen Doppeleinfamilienhauses,
ein kostengünstiges Reihenhaus, ein bequemes Terrassenhaus oder eine
rationelle Eigentumswohnung? Soll es ein bestehender Altbau oder ein
zeitgemässer Neubau sein? Bevorzuge ich ein fertig erstelltes
Haus, welches ich vor dem Kauf besichtigen oder ein sich in Planung
befindliches Haus, wo ich eigene Wünsche noch einbringen kann? Oder,
suche ich mir einen Architekten, von welchem ich aufgrund von
eingeholten Referenzen annehme, dass er zusammen mit mir meine Ideen
umsetzen kann? Wie alles andere im Leben gibt es auch hier bei allen
Varianten Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass ich zuerst einmal meine
Wünsche mit meinen finanziellen Möglichkeiten in Korrelation bringen
kann. Konkret: Wie viel Wohneigentum ist für mich ohne schlaflose
Nächte tragbar? Dafür gibt es einige Faustregeln welche mir helfen,
meinen ganz persönlichen Kostenrahmen festzulegen. |
|
EIGENMITTEL
Für
Eigenmittel gilt grundsätzlich die "20% Regel". Das heisst; mindestens
20% des Kaufpreises sollen mit Eigenmitteln (Erspartem und allenfalls
Mittel aus der zweiten und dritten Säule) aufgebracht werden können.
Maximal 80% gewähren heute Bankinstitute als Hypotheken. Davon 65% als
erste Hypothek und weitere 15% als 2. Hypothek. Dies gilt jedoch nur,
wenn die Bank den Erwerbspreis als angemessen und damit als 100% Basis
ihrer Finanzierung annimmt. Ansonsten ist die Differenz ebenfalls mit
Eigenmitteln aufzubringen.
|
 |
|
Objekte - wie unsere
Verkaufsobjekte - mit einer Finanzierungszusage einer im
Hypothekargeschäft konkurrenzfähigen Bank (zB. ZKB) bieten diese Gewähr.
|
|
BETRIEBSKOSTEN Für die wiederkehrenden Kosten:
Zinsen, Amortisationen, Unterhalt und Reparaturen gilt die "33% Regel". Das
heisst,
die zum Wohnen benötigten Mittel sollen maximal ein Drittel des steuerbaren
Einkommens ausmachen. Gerade in Zeiten
tiefer Zinsen (Zinsen der ersten Hypothek wie zur Zeit deutlich unter 4%) darf man sich aber nicht dazu verleiten lassen, die eigenen
Möglichkeiten zu überschätzen.
|
 |
|
Bei variablen
oder Geldmarkthypotheken kann es durchaus
vorkommen, dass innerhalb kurzer Zeit die Belastung massiv ansteigt. Eine
Festhypothek oder eine abgesicherte Hypothek bietet eine zeitlich befristete grössere Sicherheit,
kostet
aber allenfalls ein bisschen mehr. Sprechen Sie mit Ihrer Bank über Ihre
Bedürfnisse und über deren aktuellen Angebote. Zurzeit sind die variablen,
aber auch alle anderen Hypotheken auf tiefem Stand.
|
|
EIGENMIETWERT /
STEUERBELASTUNG Das Steuersystem in der Schweiz kennt (zur
Zeit noch) den
Eigenmietwert. Das steuerbare Einkommen wird um einen fiktiven Eigenmietwert
erhöht. Gemäss Beschluss des Kantonsrates darf dieser im Kanton Zürich jedoch
nur mehr 70% des Marktwertes erreichen. Da die Zinszahlungen für die Hypotheken in der Mehrzahl der Fälle
höher ist, steigt die Steuerbelastung meist nicht, sondern sinkt ab.
|
 |
|
Je nach
Wohnortgemeinde variiert aber die steuerliche Belastung stark. Ist die mögliche
neue
Wohngemeinde nun attraktiver als die alte und wie viel macht dies für mich aus?
Der Steuerrechner des Nachrichtenmagazin FACTS gibt Ihnen Auskunft:
|
|
http://www.facts.ch/dyn/magazin/frame/steuerrechner/
|
|
LINKS
ZUR FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Die
untenstehenden fünf Schweizer Bankinstitute bieten Ihnen auf Ihren Homepages gute Berechnungshilfen
für die Eigenheimfinanzierung an. Zum Abschluss beachten Sie jedoch noch
folgenden Tipp: Um die Kunden möglichst an sich zu binden, legen die Banken
heute den Kunden möglichst bindende Verträge vor. Vergleichen Sie nicht nur
die Zinssätze, sondern das gesamte Paket inklusive aller Leistungen und
Verpflichtungen, welche Sie bei einer Eigenheimfinanzierung eingehen. Die
individuelle Beratung auf den für Sie in Frage kommenden Bankinstituten ist
dafür unabdingbar. |
|
|
|
Weitere
Informationen bekommen Sie auch auf den folgenden Internetseiten: |